Jahr: 2013

Barcelona – mi hermosa

„Mit der U-Bahn fuhren wir zur Plaça Catalunya. Es wurde bereits dunkel, als wir die Treppe zu den Ramblas hinaufstiegen. Die Straßenlaternen zeichneten bunte Muster auf den Boulevard. Zwischen Blumenkiosken und Cafés flatterten Taubenschwärme, es wimmelte von Straßenmusikanten und Animierdamen, Touristen und Provinzlern, Polizisten und Gaunern, Bürgern und Gespenstern aus anderen Zeiten. Germán hatte recht – nirgends sonst auf der Welt gab es eine solche Straße.“

Auf Erkundungstour durch Danzig

Das Hotel lag hinter dem Fluss Mottlau (Motlawa), der die Alte Vorstadt (Stare Prezedmiescie), die Rechtstadt (Glowne Miasto) und die Altstadt (Stare Miasto) von den Wohnvierteln trennt. Von da aus kann man die Hansestadt in ihrer vollen Pracht erkunden. Eine schwere Aufgabe, denn man weiß gar nicht, wo anzufangen ist. Deshalb könnte der erste Spaziergang durch Danzig ein einfaches Schlendern sein.

Aber bitte mit Wasser!

Vier Orte potentieller Sommerfrische   Baby, es wird heiß. Ein erneuter Jahrhundertsommer steht vor der Tür. Ernten werden  vertrocknen, Klimaanlagen glühen und das Frühstücksfernsehn live aus dem Freibad senden. Bevor ihr also im Schweiß der Anderen in Hörsaal und Seminarraum köchelt, schert euch dahin, wo die Wellen plätschern.     Der Strand Weit ist der Horizont über dem Meer, brechend voll jedoch das Parkleitsystem der Kaiserbäder. Möwen bevölkern kreischend die Lüfte, doch auf dem Handtuch nebenan hört man „Die Atzen“ aus dem Handy. Augen zu und zurücklehnen, mit den nackten Zehen im feinen Sand puhlen. Bis vollgummibereifte Eistruhen samt Ferienjobern hupend die Reihen durchpflügen. Die Medallie „Sommer am Strand“ hat definitiv zwei Seiten. Wer einen Vierbeiner dabei hat, findet sich oft an einem nicht ganz so schmucken Abschnitt wieder, meist zusammen mit gut gebräunten Rentnern. Gerne weisen diese Nackideis darauf hin, dass man sich hier im FKK-Bereich auszuziehen habe, sonst könne man ja gleich die anderen Bereiche zu den prüden Wessis gehen. Planschen mit aufgekratzten Hunden, knusprigen Rentnern ohne Höschen und das alles auf spitzem …

SUPA – Super Sache!

Die SUPA ist nicht nur ein Highlight jeden Studienjahres an der Fachhochschule Stralsund, sondern hat auch hohen Stellenwert bei den Studenten an der FH. Mit großem Engagement opfern sie ihre Zeit für die Organisation der Messe. Gerade Studenten der Fachrichtung Angewandte Informatik und Mitglieder der Studentischen Unternehmensberatung e.V. (SUS) sind für die Organisatoren der SUPA, Dr. Bernd Rethmeier, Technologiebeauftragter, sowie Michael Bladt, Wirtschaftstransferbeauftragter, eine riesige Hilfe und Entlastung. Niemand weiß genau wieviel Arbeits- und Zeitaufwand  und welchen Organisationsumfang das Projekt SUPA einnimmt. Alle Kontakte zu Unternehmen müssen hergestellt, organisiert und gepflegt werden. Telefonate, E-Mails und persönliche Meetings bleiten den Organisationsprozess, bei dem hohes Engagement gefragt ist. Ohne die große Unterstützung der Studenten wäre eine Organisation von 141 Unternehmen und Firmen, die auf der SUPA ausstellen, einfach unmöglich. Die Firmenkontaktmesse wird außerdem von der Stralsunder Mittelstandsvereinigung e.V. unterstützt und dem Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, Henry Glawe. Der Aufbau der Organisation zeigt schon, wie wichtig und effektiv eine gute Vernetzung von Hochschule, Studenten und Wirtschaft ist, ohne die eine solche Superbörse niemals …

Liebe auf Distanz

Moderne Kommunikation auf dem Prüfstand! „Eine Postkutsche nähert sich. Auf diesen Moment hatte sich die Tochter des Hauses schon lange gesehnt. Endlich erhielt sie Nachricht ihres weit verreisten Verlobten.“ Die Zeiten haben sich glücklicherweise geändert und die Möglichkeiten eine Fernbeziehung aufrecht zu erhalten, sind längst nicht mehr so zeitintensiv und nervenaufreibend wie noch vor 100 Jahren. Skype, Facebook, Whatsapp und Co ersetzen Postkutschen und Brieftauben und erlauben eine schnelle und persönliche Kommunikation. Doch auch hier lauern Stolpersteine, die möglichst vermieden werden sollte. Wir haben ein paar davon für euch aufgedeckt: Facebook ist eine tolle Erfindung – allen viel diskutierten Nachteilen zum Trotz, bietet die Plattform viele Möglichkeiten, um Kontakt aufrecht zu erhalten. Was man als Pärchen tunlichst vermeiden sollte, ist die Beziehung auf den jeweiligen Pinnwänden fortzuführen. Liebesbekundungen und unendliche Küsschen-Smileys sollten privat und persönlich bleiben. Auch sind Pärchenprofilbilder ein echtes No-Go. Skypen dagegen ist privat. In Videoanrufen ist man sich besonders nah und es erscheint als wäre der Partner tatsächlich da. Doch sollte man auch hier vorsichtig mit der Übernutzung sein. Was nützt es …

Hansa-Interview mit Kevin Müller

Kevin Müller Position: Torhüter Im Verein seit: 1998 Kevin, du bist 2010 mit dem Anspruch zum Profiteam gestoßen, „in 1-2 Jahren die Nummer 1 zu werden“. In die Saison 2012/13 bist du in dein zweites Jahr als Nummer 1 gegangen: Ist dein Ziel damit erreicht? Kevin Müller: Persönlich auf jeden Fall. Ich bin als Nummer 1 in die Saison gegangen, was mich sehr gefreut hat. Ich habe das Vertrauen des Trainerteams bekommen. Das gibt natürlich auch Sicherheit. Wichtiger ist aber, dass wir jetzt als Mannschaft unser Ziel erreichen. Wir wollen eine bessere Rück- als Hinrunde spielen. Wie siehst du die derzeitige Situation des Teams, gerade in Bezug auf das eigentliche Saisonziel Wiederaufstieg? Kevin: Es ist schon schade, dass wir nicht ganz oben mitspielen. Die Euphorie war gerade zu Saisonbeginn natürlich da. Das Ziel Wiederaufstieg war auch keinesfalls aus der Luft gegriffen. Dass wir gerade auch schlecht in das neue Jahr gestartet sind, ist natürlich bitter. Aber die Mannschaft ist jung. Natürlich sind wir deshalb manchmal noch schwankend in unseren Leistungen. Aber wir haben eben deswegen …

Die 10. SUPA an der Fachhochschule Stralsund

Noch sind die Gänge leer. Das wird sich am 25. April ab 13 Uhr schlagartig ändern: Die 10. SUPA startet wieder! Der exzellente Ruf der Hochschule, direkte Lage am Meer und viele interessante Studiengänge machen die Fachhochschule Stralsund zum idealen Studienort. Ein Event, das jedes Jahr im Terminkalender der FH auftaucht ist die Stralsunder Unternehmens- und Praktkikumsbörse, kurz SUPA. Am 25. April steigt die Firmenkontaktmesse schon zum 10. Mal und etabliert sich zum Highlight des Studienjahres 2013. Auf der größten Kontaktmesse in Meck-Pomm präsentieren sich dieses Mal 141 Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Wirtschaft auf dem Campus der Stralsunder Studenten. Hier erhalten nicht nur die Unternehmen und Firmen die Gelegenheit ihre Jobangebote oder Praktikumsplätze zu präsentieren, auch Besucher können die Messe nutzen um zu Netzwerken. Die SUPA ist ein Muss für jeden Studenten der Fachrichtungen, sich über Karrieremöglichkeiten zu informieren und Kontakte zu schließen. Absolventen lernen am 25. April vielleicht sogar ihren zukünftigen Arbeitgeber kennen. Also unbedingt den kommenden Donnerstag rot anstreichen und sich auf interessante Gespräche und potentielle Jobmöglichkeiten für die Zukunft …

SoundCheck: KOMMT ZUSAMMEN

Daniel, als Mitveranstalter bist du einer der führenden Köpfe hinter dem KOMMT ZUSAMMEN Festival. Was waren deine Ambitionen ein solches Projekt ins Leben zu rufen? Im Grunde ist das Festival von sich aus gewachsen und man hat ab einem bestimmten Zeitpunkt gemerkt, welche Möglichkeiten das Festival neben dem musikalischen Programm für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern noch bieten kann. Da war es eine Herzenssache dies auch so anzugehen. Die Konkurrenz an Festivals ist nicht zu übersehen. Was zeichnet das KOMMT ZUSAMMEN aus? Wenn wir ehrlich sind, sehen wir uns zu gar keinem Festival in Konkurrenz. Neben dem breiten Musikprogramm zeichnet uns vielleicht das Kulturprogramm, die Vielfalt und eventuell auch die Nachwuchsarbeit aus. Und natürlich die gemeinsame liebevolle Arbeit vieler Beteiligter für die eine Sache. Wie kommt der Kontakt zu den Bands/DJs zustande und wonach wählt ihr aus? Das Programm des KOMMT ZUSAMMEN wird natürlich auch sehr maßgeblich von den einzelnen Crews, wie zum Beispiel 3000 Grad, Waterkant-Souvenirs oder auch Freesample beeinflusst. So sehen alle Programmbeteiligten über das Jahr viele neue Künstler. Darüber unterhalten wir uns offen und …

In Breslau gemeinsame Wurzeln erleben

Breslau: Begegnung der Kulturen und der Geschichte Die niederschlesische Metropole spiegelt bis heute die deutsch-polnische Geschichte wider. Wrocław war bis 1945 unter dem Namen Breslau die viertgrößte Stadt Deutschlands, danach wurde die deutsche Vergangenheit nahezu vollkommen gelöscht. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Breslau bis zu 70 Prozent zerstört und fast menschenleer. Alles, was an die deutsche Vergangenheit erinnerte, wurde polnisch umbenannt, Inschriften wurden entfernt, Denkmäler gestürzt. Fünf Jahrzehnte später entdeckt die Stadt ihr gemeinsames Erbe langsam wieder und der Großteil der Gebäude in der Innenstadt ist liebevoll restauriert. Sie strahlen nun wieder den alten Bürgerstolz aus, ob in strenger Backsteingotik oder überschwänglichem Barock, in klassizistischer Eleganz oder kühner moderner Sachlichkeit. Heute kann man wieder viel von dem Breslau des 20. Jahrhunderts erleben, das als wirtschaftliches, geistiges und wissenschaftliches Zentrum Preußens galt. Am besten kommt man mit dem Auto nach Breslau. Von Berlin aus sind es nur knapp 2,5 Stunden bis in die niederschlesische Metropole. Eine Fahrt mit der Bahn ist auch möglich, dauert aber etwas länger, da in Posen ein Zwischenstopp erfolgt (siehe EXTRA-Tipp). Erst …

Welcher Wohntyp bist du?

Der Einsiedler oder My home is my castle   Das aufgeregte Geschnatter in Hörsaal und Mensa deckt deinen Tagesbedarf an Kommunikation zur Genüge? Schwarzfaserige Pfropfen aus fremden Haaren sprengen neben den Abwasserleitungen auch dein Nervenkostüm? Dann spar dir WG-Castings voll geheucheltem Interesse, leer gefutterte Kühlschränke und Spieleabende mit Langzeitstudenten. Wohne allein – je nach Geldbeutel im Studentenwohnheim oder einer kleinen Wohnung. Dröge Klagen über Dozenten und Seminare, verknitterte Visagen und Charaktere am Frühstückstisch gehören im eigenen Einzelappartment genauso der Vergangenheit an wie im Gemeinschaftsflur widerhallende Beischlafgeräusche aus allen Zimmern außer dem eigenen. Die Wohnungstür schließt sich, die Mundwinkel erschlaffen und erholen sich in den ruhigen Stunden zwischen Herd, Sofa und Bett vom Dauergrinsen. Und wenn es doch zu einsam werden sollte: Freunde einladen, ihre Gemeinschaft genießen und sie zum geeigneten Zeitpunkt wieder rausschmeißen. Doch Vorsicht: Gerade in den norddeutschen Wintern wirkt die Anwesenheit eines anderen Menschen, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt Wunder für die vom grauen Schmuddelwetter gepeinigte Seele. Auch Krankheiten haben schon so manchen passionierten Einsiedler nach Gesellschaft flehen lassen. …