Alle Artikel in: Kreativ

Postcards from Pripyat, Chernobyl

Es gibt Sachen im Leben, die will jeder unbedingt noch einmal machen. Manche wollen sich ein Haus bauen, einen Baum pflanzen oder ähnlich spannende Sachen. Ich will immer noch einmal nach Nordkorea und nach Pripyat beziehungsweise Chernobyl. Den Trip nach Chernobyl hatte ich eigentlich schon fast fertig geplant, da ging es mit den ganzen Unruhen los, sodass dieser Trip nun doch noch etwas warten muss. Danny Cooke hatte das Glück,dass er für eine BBC-Reportage vor Ort war und veröffentliche nun ein beeindruckendes Video. Postcards from Pripyat, Chernobyl from Danny Cooke on Vimeo. Chernobyl is one of the most interesting and dangerous places I’ve been. The nuclear disaster, which happened in 1986 (the year after I was born), had and effect on so many people, including my family when we lived in Italy. I can’t imagine how terrifying it would have been for the hundreds of thousands of locals who evacuated.  During my stay, I met so many amazing people, one of which was my guide Yevgein, also known as a ‚Stalker‘. We spent the week …

Voyeur sein: „Gail Albert Halaban – Paris Views“

Wer kennt es nicht. Der unschuldige Blick in die Wohnzimmer von anderen. Besonders zu dieser Jahreszeit mehr als möglich. Die Szenerie anderer die so viel erzählen kann und auf so vieles Rückschlüsse zulässt. Sei es das frisch verliebte Paar was sich liebend in den Armen liegt; der durch Liebeskummer zerfressene Single, der einsam aus dem Fenster schaut; die Freundesrunde, die zusammen feiert. Alles erzählt eine Geschichte. Gail Alber Halaban hat jetzt dazu eine beeindruckende Fotoserie veröffentlicht. Auch wenn es etwas creepy ist, ist es zugleich beeindruckend. Einen kleinen Einblick dazu gibt es hier: Gail Albert Halaban – Paris Views from Boaz Halaban on Vimeo. via the creators project Foto: Screenshot vimeo

Sonntag: Kreativer Marktplatz Ponyhof im Penta Hotel Rostock

Hey Charlotte, am Wochenende steht ja wieder ein großes Ponyhof-Event an. Kannst du uns verraten, was am 2. November passieren wird? Ja es gibt natürlich ganz viel Design und tolle Künstler zu entdecken, verrückte Installationen von der Dekorateurin Julia Ennuschat, tolles Essen, live Musik, Kino. Kinderschminken, Workshops und ab 20 Uhr Kino – wir zeigen passend zu dem Ponyhofthema „The Grand Budapest Hotel“. Wie kommst du immer auf diese Ideen? Das sind Eingebungen von ganz oben (grins). Ja ich weiß nicht, die Ideen fallen mir einfach so in meinen Alltag ein. Ich sehe, lese oder höre irgendwas und denke mir dann cool, warum nicht mal so was starten. Manchmal inspirieren mich Orte, Filme oder ein interessantes Gebäude die mich denn auf Ideen kommen lassen. Welche Highlights erwarten die Besucher? Ganz klar das Highlight ist natürlich die Location. Die Leute können diesmal förmlich auf Entdeckertour gehen. Der Ponyhof spielt sich in der zweiten Etage des Penta Hotels ab. Das coole ist ja schon mal, dass man Fahrstuhl fahren darf. Ich bin ein riesen Fahrstuhlfan, das hat immer …

Stencil und dubstep : Plotbot Ken im alten Chemiewerk in Coswig

Schönes setting: verlassene Chemiefabrik in Coswig. Dub im Hintergrund. Der Berliner Künstler Plotbot KEN lässt sich beim Arbeiten über die Schulter schauen. Interessant sind besonders die Umgebungen in denen plotbot KEN seine stencils regelrecht inszeniert. Schick gemachtes Video. Unbedingt anschauen. Mehr von Ken gibt es hier oder bei flickr Acid Tanks from Isa ZA-P on Vimeo. Foto: plotbot KEN via flickr

Workshop in Rostock: leblose Gegenstände und Figuren zum Leben erwecken

Endlich selbst etwas bewegen. Warum nicht auch gleich die ganze Welt. Denn genau das ist Trickfilm: leblose Gegenstände und Figuren zum Leben erwecken.
Unter dem Motto „Alles in Bewegung“ lädt der Jugendmedienverband M-V vom 26. bis 28.09.2014 Jugendliche nach Rostock ein, um Tricks und Möglichkeiten des animierten Films kennenzulernen und selbst auszuprobieren. „Wir richten uns an alle, die gerne kreativ sind. Man muss nicht unbedingt ein guter Zeichner sein, um einen tollen Trickfilm zu gestalten. Die Möglichkeiten sind praktisch endlos“, sagt Marie-Luise Kutzer vom JMMV.

Die Studentin organisiert den Workshop gemeinsam mit anderen aktiven Ehrenamtlichen des Jugendmedienverbandes. Zusammen kann also gezeichnet, gebastelt und geknetet werden, bevor der eigene Film entsteht. „Eigene kreative Ideen und reichlich Fantasie sind die einzige Voraussetzung“, so Marie-Luise Kutzer. Das nötige Fachwissen wird von einem Referenten des Instituts für neue Medien Rostock vermittelt. Dabei werden zuerst Filme der Profis gesichtet, danach werden verschiedene Animationstechniken ausprobiert und anschließend an der Set- und Figurengestaltung gearbeitet.

Das Besondere an diesem Workshop sei der Mix aus viel Praxis, viel Ausprobieren, wissenswerter Theorie und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer. „Es geht …