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Review: Café Buhne 12 in Ahrenshoop auf dem Darss

Vor einigen Wochen war ich ja bereits im Café Knatter, wo man eine beeindruckende Sicht auf die Sonnenuntergänge über dem Usedomer Achterwasser hat. Heute hat es mich in das Café Buhne 12 nach Ahrenshoop verschlagen. Das kleine Café befindet sich am Ortseingang von Ahrenshoop und bietet einen netten Blick und vor allem unverbauten Blick auf die Brandung der Ostsee. Wenn man Glück hat und rechtzeitig reserviert, dann kann man auch von dort den Sonnenuntergang über der Ostsee genießen. Besonders nach einer kleiner Fahrradtour oder einen Strandspaziergang kann man hier entspannt einkehren. Entschleunigung an der Ostsee? Schon am Eingang des Cafés wird man darauf hingewiesen, dass mobile Endgeräte hier nicht erwünscht sind und daran sollte man sich auch halten. Nach der sehr freundlichen Begrüßung des Servicepersonals geht es gleich an den Tisch. Wie ich erschrocken feststellen musste, reißen meine Begleitung und ich den Altersdurchschnitt erheblich nach unten. Das Durchschnittsalter der Abendgäste scheint 65+ zu sein. Der erste Eindruck Das Café liegt am Fuße des Ahrenhooper Steilufers und könnte sicherlich von außen mal wieder einen neuen Anstrich …

Review: Café Knatter in Ückeritz auf Usedom

Das sehr gut besuchte Café liegt in Ückeritz direkt an den Ufern des Achterwasser, inklusive eines Naturhafens und einer ganzen Menge Schilf, und bietet neben einem ideenreichen Restaurant auch noch eine Pension und eine Windsportschule. Während sich die Massen der Touristen entlang der B111 zur den Kaiserbädern schieben, versteckt sich das kleine Café, dass eigentlich ein erstklassiges Restaurant ist, am Ruhepol des Achterwassers. Ich stieß durch Zufall vor knapp zwei Jahren auf die Location und komme seitdem, wenn es die Zeit erlaubt, gerne immer wieder. Schon seit Ende der Achtzigern ist die Stelle ein beliebter Surfspot und so verschlug es auch den Besitzer Jörg Albert nach Usedom. Da damals Surfen auf der freien Ostsee durch das DDR-Regime eher untersagt war, zogen sich viele auf das ruhige Achterwasser zurück. Nach der Wende gründete Albert mit Freunden eine kleine Segelschule, die aus einer Holzhütte bestand, aber das Nötigste abdeckte. Nach und nach entstand immer mehr und seit 2007 bietet man nun eine Pension und auch Restaurant an. Café Knatter? Hä? Wie man nun auf den ungewöhnlichen Namen kam, erläutert Jörg Albert …

Barcelona – mi hermosa

„Mit der U-Bahn fuhren wir zur Plaça Catalunya. Es wurde bereits dunkel, als wir die Treppe zu den Ramblas hinaufstiegen. Die Straßenlaternen zeichneten bunte Muster auf den Boulevard. Zwischen Blumenkiosken und Cafés flatterten Taubenschwärme, es wimmelte von Straßenmusikanten und Animierdamen, Touristen und Provinzlern, Polizisten und Gaunern, Bürgern und Gespenstern aus anderen Zeiten. Germán hatte recht – nirgends sonst auf der Welt gab es eine solche Straße.“

Auf Erkundungstour durch Danzig

Das Hotel lag hinter dem Fluss Mottlau (Motlawa), der die Alte Vorstadt (Stare Prezedmiescie), die Rechtstadt (Glowne Miasto) und die Altstadt (Stare Miasto) von den Wohnvierteln trennt. Von da aus kann man die Hansestadt in ihrer vollen Pracht erkunden. Eine schwere Aufgabe, denn man weiß gar nicht, wo anzufangen ist. Deshalb könnte der erste Spaziergang durch Danzig ein einfaches Schlendern sein.

Aber bitte mit Wasser!

Vier Orte potentieller Sommerfrische   Baby, es wird heiß. Ein erneuter Jahrhundertsommer steht vor der Tür. Ernten werden  vertrocknen, Klimaanlagen glühen und das Frühstücksfernsehn live aus dem Freibad senden. Bevor ihr also im Schweiß der Anderen in Hörsaal und Seminarraum köchelt, schert euch dahin, wo die Wellen plätschern.     Der Strand Weit ist der Horizont über dem Meer, brechend voll jedoch das Parkleitsystem der Kaiserbäder. Möwen bevölkern kreischend die Lüfte, doch auf dem Handtuch nebenan hört man „Die Atzen“ aus dem Handy. Augen zu und zurücklehnen, mit den nackten Zehen im feinen Sand puhlen. Bis vollgummibereifte Eistruhen samt Ferienjobern hupend die Reihen durchpflügen. Die Medallie „Sommer am Strand“ hat definitiv zwei Seiten. Wer einen Vierbeiner dabei hat, findet sich oft an einem nicht ganz so schmucken Abschnitt wieder, meist zusammen mit gut gebräunten Rentnern. Gerne weisen diese Nackideis darauf hin, dass man sich hier im FKK-Bereich auszuziehen habe, sonst könne man ja gleich die anderen Bereiche zu den prüden Wessis gehen. Planschen mit aufgekratzten Hunden, knusprigen Rentnern ohne Höschen und das alles auf spitzem …

In Breslau gemeinsame Wurzeln erleben

Breslau: Begegnung der Kulturen und der Geschichte Die niederschlesische Metropole spiegelt bis heute die deutsch-polnische Geschichte wider. Wrocław war bis 1945 unter dem Namen Breslau die viertgrößte Stadt Deutschlands, danach wurde die deutsche Vergangenheit nahezu vollkommen gelöscht. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Breslau bis zu 70 Prozent zerstört und fast menschenleer. Alles, was an die deutsche Vergangenheit erinnerte, wurde polnisch umbenannt, Inschriften wurden entfernt, Denkmäler gestürzt. Fünf Jahrzehnte später entdeckt die Stadt ihr gemeinsames Erbe langsam wieder und der Großteil der Gebäude in der Innenstadt ist liebevoll restauriert. Sie strahlen nun wieder den alten Bürgerstolz aus, ob in strenger Backsteingotik oder überschwänglichem Barock, in klassizistischer Eleganz oder kühner moderner Sachlichkeit. Heute kann man wieder viel von dem Breslau des 20. Jahrhunderts erleben, das als wirtschaftliches, geistiges und wissenschaftliches Zentrum Preußens galt. Am besten kommt man mit dem Auto nach Breslau. Von Berlin aus sind es nur knapp 2,5 Stunden bis in die niederschlesische Metropole. Eine Fahrt mit der Bahn ist auch möglich, dauert aber etwas länger, da in Posen ein Zwischenstopp erfolgt (siehe EXTRA-Tipp). Erst …

„Pack‘ die Badehose ein“

Die schönsten Ostseestrände und Badeseen im M-V Nachdem wir im letzten Jahr vergeblich auf den Sommer gewartet haben, glaubten wir dieses Jahr wieder an ihn und seine wohlig-wonnige Wärme. Haltet uns für verrückt, nennt uns unverbesserlich: der Sommer 2012 ist heiß. Gut, wir wissen nicht wann und auch nicht genau wohin. Aber wir können euch sagen, wo er sich aushalten ließe hier in M-V. Augen auf, hier kommen die schönsten Ostseestrände und Badeseen unserer Region:   Die schönsten Ostseestrände (Vgl.: www.info-mv.de/ostseestraende/): Unsere Reise beginnt im Osten des Bundeslandes auf Usedom. Warum? Ganz einfach. Die Strände dieser Insel vereinen bereits diejenigen Naturcharakteristika, die die schönste Küste der Republik fast überall zu bieten hat, auf sich. Sei es der breite Sandstrand nebst grün bewachsener Steilküste, der unter anderem in Koserow zum Verweilen einlädt, sei es der feinsandige Strand in Zinnowitz. Der Weg ins Wasser ist angenehm abschüssig und auch Tierfreunde sind hier willkommen. In  Zinnowitz ist das Reiten am Strand erlaubt. Arbeiten wir uns vor auf die nächste Insel. Der Ostseestrand auf Rügen ist nicht nur weltbekannt …

Krakau: Einzigartige Erinnerung an Vergangenes

KRAKAU – ein Reisebericht Krakau, eines der größten städtischen Zentren Polens, gerne auch Florenz des Nordens oder polnisches Rom oder auch das Paris an der Weichsel genannt. Doch istKrakow nicht durch seine Ähnlichkeit zu anderen kulturell wertvollen Städten bekannt und berühmt geworden, sondern durch seine Einzigartigkeit als ein nationales Mysterium, das nicht nur an die Vergangenheit Polens erinnert, sondern auch den fortschrittlichen Charakter und die wirtschaftliche Bedeutung widerspiegelt. Nach Krakau kommt man ganz einfach: Bus, Zug oder Flugzeug oder eine Kombination aus allen. Wer den Flieger bevorzugt schaut am besten bei Air Berlin nach Schnäppchen, denn dort kann man schon für 100€ hin- und zurückfliegen. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist die Bahn. Mit dem Euro-Spezial kommt man super einfach und extrem günstig nach Polen. Eine Fahrt nach Krakau bekommt man, bei vorzeitiger Buchung, schon ab 29€. Die zu erwartenden neun Stunden Zugfahrt gehen schnell vorüber. Vorbeiziehende polnische Landschaften lassen Langeweile kaum aufkommen und mit Reiselektüre bewaffnet, ist die Zugfahrt nur der erste Schritt in die ehemalige Königsstadt Polens. Im Roman „Ich schwebe über Krakau“ (2000, Hanser) …