Greifswald
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Greifswald wächst in 2015 – 1000 Einwohner mehr

Greifswald gewinnt 2015 mehr als 1.000 Einwohner hinzu
Greifswald erweist sich weiterhin als attraktive Stadt zum Leben. Die Zahl der Einwohner wuchs im vergangenen Jahr um fast 1.000 Personen. Ende 2015 lebten fast 60 000 Einwohner in der Vorpommernmetropole Damit kann die Universitäts- und Hansestadt den positiven Bevölkerungstrend der letzten 10 Jahre deutlich fortsetzen. Den vorläufigen Zahlen der Statistikstelle zufolge waren zum 31.12.2015 insgesamt 56.048 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet, das sind fast 1.000 Einwohner mehr als 2014. Den größten Zuwachs gab es bei der Zahl der Ausländer. Diese erhöhte sich von 2.397 auf 3.149 Personen und stieg damit um über 30 Prozent. Die Zahl der Nebenwohnsitze ist mit 3.862 fast auf Vorjahresniveau. Somit ergibt sich eine Gesamtbevölkerung von 59.910 Einwohnern.

Studierende und Ausländer sorgen für Plus
Für die positive Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen. Die intensiven gemeinsamen Bemühungen von Stadt und Universität haben auch 2015 wieder viele junge Leute motiviert, sich mit Hauptwohnsitz anzumelden – vor allem zu Semesterbeginn im vierten Quartal. Wenn diese nach Abschluss ihrer Ausbildung an ihren künftigen Arbeitsort wechseln, folgt in entsprechend zeitlichem Abstand auch eine hohe Zahl von Fortzügen. Den vorläufigen statistischen Zahlen zufolge stehen 5.116 Zuzügen im vergangenen Jahr 4.139 Fortzügen aus der Stadt gegenüber.

61DDF128-1244-4565-BA82-C506185692B0Der fast vierstellige positive Wanderungssaldo liegt zudem in dem weiterhin starken Anstieg der Ausländerzahlen begründet. Deren Zahl hat sich mit einem Plus von 752 Personen bereits im dritten Jahr in Folge erhöht. Die Analyse der Staatsangehörigkeiten zeigt, dass neben einer kontinuierlich steigenden Zahl polnischer Staatsbürger von 379 auf 483 Einwohner vor allem das Flüchtlingsland Syrien inzwischen mit 498 Personen den größten Anteil an der ausländischen Bevölkerung in Greifswald stellt. Daneben haben auch andere Staaten wie die Ukraine, Rumänien, Iran, Afghanistan, Russland und Albanien hinsichtlich der Einwohnerzahlen zugenommen.

Babyboom in Greifswald

Die Universitäts- und Hansestadt kann sich wieder über zahlreiche Neugeborene freuen. 2015 erblickten insgesamt 599 Greifswalder Mädchen und Jungen das Licht der Welt. Das sind so viele wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Der bisherige ‚Rekord‘ stammt mit 549 Babys aus dem Jahr 2011. Somit haben wir nun schon das 5. Jahr in Folge das Niveau um die 500 gehalten. Den Geburten stehen 665 Sterbefälle gegenüber, so dass sich ein leicht negativer Saldo von Minus 66 ergibt. Wie in den Vorjahren auch ist das ein sehr guter Wert im Vergleich zu anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern, die zum Teil deutlich dreistellige negative Werte verkraften müssen.

Senioren zieht es nach Greifswald

Auch in Greifswald steigt seit 2011 die Zahl der Älteren kontinuierlich an – so lebten zum Jahresende 11.229 Bürger in der Stadt, die 65 Jahre oder älter sind. Das sind 343 mehr als noch zum Jahresende 2014 und entspricht einem Anteil von 20,0 % an der Gesamtbevölkerung. Besonders groß war der Anstieg in der Altersgruppe der ab 75-Jährigen, deren Gesamtzahl von 6.135 somit ein beachtliches Plus von +264 im Vergleich zu 2014 erreichte Diese positive Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, da nach der Überwindung der zahlenmäßig schwachen Geburtsjahrgänge 1945 und 1946 jetzt wieder mehr Einwohner das Alter von 65 Jahren vollenden. Auch der Zuzug älterer Personen in die Stadt hält seit einigen Jahren an.

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