Rostock
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Rostocker Philosophische Tage vom 19. bis 30. April

Unter dem Motto „Rostock philosophiert! Was ist ein gutes Leben? Wie bitte geht das?“ finden vom 19. bis zum 30. April 2016 erstmalig Philosophische Tage in Rostock statt, teilt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen mit. Damit reiht sich die Hansestadt unter jene Städte wie Köln, Hannover, Hamburg und Dresden ein, die das philosophische Denken an die Einwohnerinnen und Einwohner der Hansestadt und des Umlandes herantragen und mit ihnen alltagsnah gestalten möchten. Insgesamt stehen 18 Veranstaltungen auf dem Programm mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten und Formaten, die die Frage „Was ist ein gutes Leben?“ aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen.

Es wird nach den Werten des guten Lebens und dessen Gestaltungsmöglichkeiten gefragt. Machen Digitalisierung und Globalisierung unser Leben kaputt? Führen Lebensbeschleunigung und Arbeitswelt mit immer mehr Anforderungen und Arbeitsverdichtungen zu menschlicher und auch gesellschaftlicher Depression, die das Leben immer düsterer, zweifelhafter, fragwürdiger erscheinen lassen? Wie steht es mit der Lebensqualität bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit?

Zu den angebotenen Veranstaltungen zählt unter anderem auch eine Theaterperformance am 20. April um 20 Uhr im Peter-Weiss-Haus in der Doberaner Straße 21 zum Thema „Islamischer Staat, Fanatismus und die Frage welches Leben willst du leben?“. Zu einer philosophischen Diskussion über gutes Leben außerhalb unseres Planeten lädt der Astronomische Verein Rostock e.V. am 23. April um 18 Uhr in die Rostocker Sternwarte, Nelkenweg 6, ein. Eine philosophisch-musikalische Plauderei mit Kaffee und Kuchen „Wie sich Musik und Philosophie begegnen“ bietet der Verein Hausmusik plus e.V. am 24. April um 15 Uhr im Wintergarten „Am Warnowschlösschen“ in der Bleicherstraße 1.

Veranstalter der Philosophischen Tage sind das Institut für ökosoziales Management e.V. und die Rostocker Philosophische Praxis, begleitet durch das Rostocker Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen und unterstützt durch weitere Vereinigungen und Unternehmen aus der Hansestadt.

Ein Programmheft gibt detailliert Auskunft über die Veranstaltungen.

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