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Städtetrip: Budapest

Vom flachen Pest ins hügelige Buda

Eins vorweg: Budapest ist absolut überwältigend. Überraschend. Wundervoll. Herzlich und herzhaft! Kurz: absolut sehenswert!

Budapest_Franz Küntzel

Wahrzeichen Budapests: die Kettenbrücke

Die ungarische Hauptstadt an der Donau hat eine wechselhafte Geschichte, die man dem Stadtbild wahrlich ablesen kann. Einen regelrechten Baukasten der Architekturgeschichte kann man in der Donaumetropole besichtigen: von Gotik über Renaissance bis hin zum Klassizismus, es ist einfach alles vertreten. Jede Ecke bietet eine neue Impression und erzählt eine eigene Geschichte. Von altem sozialistischen Charme bis hin zum Szene-Club: es gibt hier einfach alles.

Flink geht es von Berlin mit mehreren Airlines innerhalb von 90 min nach Budapest. Die Innenstadt kann man vom Airport schnell und günstig mit Bus und Metro erreichen. Es empfiehlt sich gleich am Flughafen am Schalter der Verkehrsbetriebe eine Tageskarte zu kaufen. Die Fahrt in die Innenstadt dauert ungefähr 30 Minuten und kostet knapp 1,70 €.Auf der

Ausflugsliste Budapest sollten unbedingt folgende Sachen stehen: 

  • Burgpalast/Budavári palota
  • Fischerbastei/Halászbástya
  • Freiheitsstatue/Szabadság szobor
  • Gellért-Bad/Gellért Fürdő
  • Kettenbrücke/Széchenyi lánchíd
  • Margareteninsel/Margitsziget
  • Parlament/Országház
  • Váci utca  
  • Deák Ferenc tér
  • St.-Stephans-Basilika/Szent István Bazilika
  • Gellértberg und Zitadelle/Gellérthegy und Citadella

Sightseeing

Budapest_Donau_Burgpalast_Franz_Küntzel

Budapest:  Gotik über Renaissance bis Klassizismus

Das Standard-Programm Innerhalb des Burgviertels, dessen Gebäude hauptsächlich im barocken Stil erbaut wurden, findet man das historische Budapest. Mit beeindruckendem Blick vom Burgberg, mit seinem Burgpalast, über die Stadt sollte jede Sightseeing-Tour starten. So ist der Königspalast das monumentale Wahrzeichen der Stadt und wurde zwischen dem 13. und 20. Jh. dreimal komplett zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche immer wieder neu errichtet. Innerhalb des Palastes befinden sich die Nationalgalerie und das Historische Museum. Entlang der Táncsics Mihály utca gelangt man entspannt zu Fuß erst zum Dreifaltigkeitsplatz und danach zur Fischerbastei und Matthiaskirche und kann danach mit der Standseilbahn zurück zur Kettenbrücke fahren. Über die Kettenbrücke, welche eine der Wahrzeichen der Stadt ist und abends effektvoll beleuchtet wird, gelangt man entweder zum Parlament oder zur bekannten Einkaufsstraße der Stadt.

Nachts

Blick auf die Stadt

Blick vom Gellértberg: Budapest bei Nacht

Den Sonnenuntergang genießt man mit einem kühlen Cocktail am Fuße des Gellértberges an der 14 Meter hohen Freiheitsstatue. Dort erschließt sich ein atemberaubender Blick über den Burgberg und die Innenstadt Budapests. Danach geht es mit der Tram direkt zum Deák Ferenc tér, wo sich jeden Abend viele Jugendliche zusammenfinden, einfach tanzen oder am künstlichen Teich in Ruhe ihre kühle Schorle trinken und sich für die kommenden Partys vorbereiten. Wer nicht seinen Abend am Gellértberg starten will, beginnt am besten im Jüdischen Viertel/Zsidónegyed oder besser der Kazinczy utca, wo sich in den letzten Jahren unzählige kleine Kneipen und Bars angesiedelt haben. So kann man zum Beispiel auf dem einen oder anderen gemütlichen Hinterhof entspannt essen und trinken, und danach werden die Bars in Clubs umgewandelt.

Shopping

Die Filialen mehrerer großer europäischer Modehäuser drängeln sich entlang der Fußgängerzine Váci utca mitten im Zentrum Pests. Für Souvenirjäger bietet sich auf jeden Fall die Große Markthalle an der Freiheitsbrücke mit ihren über 180 Marktständen und Geschäften an. Früher führte ein Kanal von der Donau direkt in die Markthalle, um die Anlieferung von Waren zu vereinfachen. Aber auch mehrere Einkaufscentren, mit den gängigen internationalen Modefirmen, findet man etwas außerhalb der Stadt.

Chillout

Die 2,5 km lange und etwa 500 m breite Margareteninsel mitten in der Donau ist das beliebteste Freizeitziel der Hauptstadt. Man trifft sich dort um zu Joggen, Spazieren oder einfach nur zum Entspannen. Im Sommer gibt es Open-Air-Events und viele andere Attraktionen. Wer keine Lust hat per Fuß zu bewegen, kann jeweils an den beiden Eingängen sich ein Elektroauto mieten und entspannt über die Insel cruisen. Ungefähr 118 Brunnen und natürliche Quellen befinden sich in Budapest, womit die Stadt die ungekrönte Hauptstadt der Thermal- und Heilbäder weltweit ist. Architektonisch interessant ist besonders das Gellért-Bad/Gellért Fürdő, welches ein einmaliges Juwel des Jugendstils ist. Wichtig: unbedingt eine Badekappe einpacken, da man sonst keinen Zutritt bekommt.

Essen

Die Hummusbar mit mehreren Filialen in der Stadt, bietet die beste Falafel und natürlich selbstgemachten Hummus an. Aber auch im Jüdischen Viertel reihen sich vegane Burgerladen, neben Sandwichbude oder Pizzeria, aneinander.

Die besten Restauranttipps findet man spontan wie gehabt über foursquare.

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