Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gastronomie

Karls „Pier 7“

Einen Ausflug wert ist Warnemünde jeden Sommer. Wartet es doch, ob der zahlreichen Besucher, immer wieder mit neuen und größeren Attraktionen auf. In diesem Jahr steht das Ostseebad mit bisher 161 gemeldeten Schiffsanläufen vor einer weiteren Rekordsaison. Einer der Mittelpunkte des Anlege- und Abreisetrubels der Schiffe wird auch 2011 Karls „Pier 7“ sein – für uns Grund genug, euch den „Mix aus Erlebnisgastronomie, Shopping und Spielattraktionen“ vorzustellen. Seit 2009 öffnet der „Pier 7“ seine Pforten für Jung und Alt sowie Groß und Klein. Zwischen April und Oktober können sich Einheimische, Touristen und Kreuzfahrtpassagiere von einem bunten Programm überzeugen lassen, denn das Motto „Shoppen, Schlemmen, Schiffe gucken“ lässt keine Wünsche offen. Shoppen und Schlemmen sind dabei nicht nur an das maritime Flair angelehnt, das Warnemünde zu einem der „Hotspots“ an der Ostseeküste macht, sondern beinhalten ebenso Produkte, für die das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bekannt ist. Erstanden werden kann von Sanddornprodukten über selbst hergestellte Marmeladen bis hin zu Wurstwaren aus der Region im „Pier 7“ (fast) alles. Schlemmertechnisch wartet das blaue Holzhaus mit einem großen Selbstbedienungsbereich auf, an …

Zwei Schlemmerspecials

Geselliges Gelage oder romantische Zweisamkeit? Obwohl man dies zu Anfang einer Beziehung kaum glauben mag, führt die ausschließliche Ernährung von Luft und Liebe selbst bei Paaren irgendwann zu unüberwindbaren Hungergefühlen. Spätestens dann sollte man essen. Hat man sich dazu durchgerungen, sich Nahrung zuzuführen, bleibt nur noch der Ort zu klären. Wir machen euch zwei Vorschläge, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Petrikeller Rostock: …Zechen wie die Raubritter. Den Petrikeller, so wie er heute in aller Munde ist, gibt es seit 1996, das Tonnengewölbe, in dem man im Stile der Ritter, wie Jünglinge und Mägde speisen und sich an Getränken aller Art laben kann, aber schon seit dem 13. Jahrhundert. Es ist das zweitälteste Gebäude der Hansestadt. Die Speisen werden frisch zubereitet und größtenteils von Bauern aus der Region bezogen. Gegessen werden „Federvieh“, „Langohr“ oder die „kräftige Leibspeise vom Bauern“ mit Dolch und „Schmauslatz“. Serviert wird alles auf hauseigenem Tongeschirr, in das des Petrikellers‘ Wappen eingebrannt ist. Überhaupt ist die Liebe zum Detail bemerkenswert, vermag es die Mittelalterschenke doch sowohl mit rustikal-individueller Einrichtung als auch mit gemütlicher …

Schlemmerspecial: Reusenhaus

Es ist Sonntag, zwischen 15 und 16 Uhr. Es schneit, es regnet oder die Sonne scheint – egal, in Wieck ist immer etwas los. Ob jung oder alt, mit Kind oder ohne, als Pärchen, mit Freunden oder als Attraktion für die Eltern, das viel besuchte Fischerdorf am Rande Greifswalds lädt immer wieder aufs Neue zum Flanieren und Abschalten ein. So tummeln sich viele Menschen über die Wiecker Brücke am Ryck entlang, machen einen Deichspaziergang im Strandbad Eldena oder tasten sich bis zum äußersten Punkt auf die Mole vor. Ein ganz besonderes Special erwartet die Spazierenden ein paar Meter hinter der Brücke. Vor einem kleinen Häuschen, aus dessen Schornstein es heftig qualmt, baut sich eine lange Schlange auf. Was ist da los? Menschen mit gelben Servietten verlassen glücklich den Ladentisch vom Reusenhaus und knabbern freudig am besten Fischbrötchen, das Wieck zu bieten hat. Ganz besonders beliebt ist das Backfischbrötchen. Steht man schon in der Schlange, den leckeren Backfisch gedanklich in der Hand, kann es sein, dass die Person davor das letzte ergattert und man selbst auf …

Neubrandenburger Eiscreme-Battle

Was gehört zum Sommer wie Tee zum Winter? Richtig, das Eis und da es in Neubrandenburg ja auch mehrere Anlaufstellen gibt, habe ich mich mal auf die Suche nach dem besten Eis gemacht. Aber wonach bewertet man denn jetzt so eine Eisdiele: Aussehen, Geschmack, Ambiente und Preis fand ich irgendwie ganz passend, also los geht’s. Das Venezia im Marktplatzcenter ist für die Meisten der bekannteste Laden und das nicht zu unrecht. Zwar müssen die Raucher hier inzwischen hinter einer Glaswand sitzen wie die Geckos im Terrarium, aber das kennt man ja schon von anderen Lokalitäten. Am Eis gibt es aber wenig zu meckern, von fruchtig bis süß, von Nuss bis Kaffee ist alles vertreten. Allerdings solltet ihr hier schon mit mindestens 5€ pro Eisbecher rechnen. Diese sind ihr Geld aber auch wert, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, was man von einer einzelnen Kugel nicht behaupten kann. Die kosten nämlich 75-80 Cent und sind auch nicht besonders groß. Wer das Ambiente nicht so toll findet, hat mein vollstes Verständnis, denn in so einem Einkaufzentrum ist nun mal …