Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sport

Interview: Rostocker Eishockey Club

Felix Klebba ist ein Freibeuter. Er spielt für die zweite Männermannschaft vom Rostocker Eishockey Club. Die Wintersport-Saison geht von September bis April. Also, Herr Klebba, was treibst du denn nun den ganzen Tag, wo der Frost uns dann doch verlassen hat? Felix: Ich ruhe mich erst mal von der Saison aus und entspannte mich. Allerdings fangen wir auch rechtzeitig mit den neuen Saisonvorbereitungen an, meist sind nur 3-4 Wochen Ruhepause drin. Dann heißt es wieder Eistraining, selbständiges Kraft – und Konditionstraining. Meist zwei Mal wöchentlich. Und was macht ihr im Sommer? Hockey mit Rollen unter den Füßen statt Kurven? Felix: Im Sommer spielen einige Inlinehockey um sich fit zu halten, aber manch andere halten sich auch einfach mit Konditionstraining fit. Endlich draußen joggen? Felix: Draußen Joggen sollte man nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Ist gesünder als in der Halle und man sieht was von der Landschaft. Macht ihr im Sommer auch im Team Sport? Felix: Wenn wir alle trainieren, spielen wir auch das ein oder andere Mal Fußball zusammen, ja. Aber sonst …

Rostock Griffins

Als ich mich an einem sonnigen Sonntagnachmittag das erste Mal auf den Weg in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nach Warnemünde machte, hatte ich keine Ahnung von American Football. Also tat ich, was mir in meiner Situation am sinnvollsten schien. Ich gesellte mich zu fachkundigen Fans und griff zu der Taktik, die schon Kleinkinder anwenden, um sich ihre Umwelt zu erschließen: ich ahmte das Verhalten der Anderen nach. Lektion 1: Hatte Rostock den Ball, griffen sie an. Man klatschte, wenn die Spieler der gegnerischen Endzone näher kamen. Je näher sie diesen kamen, desto heftiger wurde der Applaus. Erreichten sie die gegnerische Endzone, gab es stehende Ovationen. Diese konnten wahlweise von einem frenetischen Jubel (als Beispiele seien hier „Bravo“ oder „Toll“ angeführt) begleitet werden. Ich entschied mich für ein texanisch anmutendes „Yieeha“. Schließlich wollte ich Eindruck machen. Lektion 2: Hatte Rostock den Ball nicht, verteidigten sie. Man feuerte die Verteidigung bereits vor dem Spielzug mit dem Wort „Defense“ an. Dieses Rufen wurde bis zum Anspiel des Balls durch den Gegner immer lauter. Hielten die Spieler den Gegner dann von …

Beachhandball

Als der Deutsche Handball Bund 1992 mit dem Konzept „Raus aus den Hallen“ aufwartete, um das „Sommerloch“ in der Hallenhandballsaison zu füllen, war nicht abzusehen, dass diese Idee zu einem Teilnehmer- und Publikumsmagneten werden würde. Heute, neunzehn Jahre nach der Erarbeitung des DHB-Konzepts, hat sich der Freizeitspaß zu einer Sportart mit internationalen Spielstätten sowie Europa- und Weltmeisterschaften gemausert. Auch Mecklenburg-Vorpommern hat diesen Trend früh erkannt und mit Turnieren gefördert: kein Wunder bei dem Panorama, das der Ostseestrand bietet. Spielfeld, Teams und Spielweise Gespielt wird auf einem zwölf Meter breiten und fünfzehn Meter langen Spielfeld, welches mit vierzig Zentimetern tiefem Sand aufgefüllt ist. Auf beiden Spielfeldseiten schließt sich ein sechs Meter breiter Torraum an, an dessen Enden sich ein zwei Meter hohes und drei Meter breites Tor befindet. Dieser Torraum darf nur von den gekennzeichneten Torhütern betreten werden. Die Auswechselzonen befinden sich an den Seiten des Spielfeldes. Die Teams bestehen aus bis zu acht Spielern, von denen drei Feldspieler und ein Torwart auf dem Feld aktiv sind. Im Gegensatz zum Hallenhandball geht der Torwart im Beachhandball …

Im Sommer fit halten

„Warum stehen Studenten schon um Sieben auf? Na, weil der LIDL um Acht zumacht.“ Ja, Füße hoch, ein Flachwitz. Und vor allem ein Klischee! Wer für derlei Müßiggang nicht allzu viel Verständnis aufbringen kann und am Strand nicht mit Figur kaschierendem XXL-Sweatshirt herumlaufen möchte, dem stehen im Sommer viele tolle Aktivitäten in Greifswald zur Auswahl. Fit im Wasser: Der Drachenbootsport Als teamfähige Wasserratte könntet ihr euch zum Beispiel einmal am Drachenboot-Sport versuchen. So ein Drachenboot ist ganze 14 Meter lang und ist am Bug mit einem Drachenkopf und am Heck mit einem Drachenschwanz verziert. Ein derartiges Ungetüm sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern will auch von mindestens zehn Paddlern vorangetrieben werden. Auf Kurs hält das Boot ein Steuermann mittels Langruder, den Takt bestimmt ein Trommler. Das Drachenboot stammt zwar ursprünglich aus dem fernen China, seit den 1990ern erlebt es seinen Siegeszug aber auch in Deutschland. Wenn ihr also etwas Abwechslung vom Kanu-Allerlei sucht, dann könnt ihr euch auf www.greifen-drachen.de weiter informieren und euch an diesen exotischen Sport ranwagen. Fit in der Luft: Der Kletterpark Falls …

Sportthema Kitesurfen

Wusstest du, dass du in Greifswald eines der besten Wassersportreviere Deutschlands direkt vor deiner Haustür hast? Nicht? Dann wird es höchste Zeit. Segler finden optimale Bedingungen, Angler pilgern aufgrund der Fischbestände vom anderen Ende Deutschlands an den Bodden und Windsurfer haben ein Revier zum Speeden, von dem andere nur träumen können. Selbst wer in die Welle möchte, findet zumindest auf Rügen von Zeit zu Zeit schöne Reviere. Doch für eine Spezies der Wassersportler sind die Gegebenheiten um Greifswald besonders gut: Die Kitesurfer. Kitesurfen … Ein großer zugstarker Lenkdrachen und ein mit einem Wakeboard vergleichbarer Untersatz, das ist die Kombination, die spektakuläre bis zehn Meter hohe Sprünge ermöglicht und mit der neulich der Geschwindigkeitsrekord für Segelfahrzeuge gebrochen wurde. Wer einmal die Kraft eines Kites gespürt hat, den wird die Faszination nicht mehr loslassen. Das schönste: so schwer sind die Kräfte gar nicht zu bändigen, zumindest wenn man eine fundierte Ausbildung hinter sich hat und ein paar Dinge beachtet. Und auch hier gibt es gute Lernmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Kiteschule boardway auf dem Campingplatz Loissin. Warum …

Fahrradtour auf Rügen

Vor den Toren Stralsunds liegt die größte und wahrscheinlich schönste Insel Deutschlands. Was liegt da näher, als ein Tagesausflug in eines der schönen Seebäder Binz, Sellin oder Göhren. Unser heutiges Ziel ist Binz am südlichen Ende der Prorer Wiek. Das alte Fischer- und Bauerndorf ist seit Ende des 19. Jahr-hunderts ein beliebter und vielbesuchter Urlaubsort. Zur Jahrhundertwende entstanden dort zahlreiche Villen, das Kurhaus und der Kleinbahnanschluss. Heutzutage wird Binz vor allem im Sommer von zahlreichen Touristen besucht, welche die Sonne am feinen Sandstrand in einem der vielen Strandkörbe genießen. Wenn einem die Sonne mal zu viel wird, bietet die Hauptstraße, die sich an die Seebrücke anschließt, viele kleine Geschäfte die zu einer Shoppingtour einladen. Außerdem befinden sich dort viele kleine Restaurants und Cafés. Zusätzlich zu entspannenden Stunden am Strand kann man in der näheren Umgebung folgende Sehens-würdigkeiten besuchen: Die Seebäder Sellin und Göhren, das Jagdschloss Granitz, von dessen Turm man einen wunderschönen Blick über die Insel genießen kann, sowie Prora mit der KdF-Anlage, welches vielfach als längstes Gebäude der Welt bezeichnet wurde. Auf dem Rückweg …

Tennisclub Stralsund

Nur einen Steinwurf vom Moorteich entfernt, befinden sich die Tennisplätze des Tennisclub Blau-Weiß 07 Stralsund. Die Saison beginnt meist ab April und jeder, der Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen den Schläger zu schwingen. Ob Anfänger, Freizeitspieler oder angehender „Profi“, der TC Stralsund freut sich über alle neuen Mitglieder, natürlich auch Studenten oder Azubis, die nur zeitlich begrenzt in der Hansestadt sind. Für jede Altersklasse und Spielerfahrung gibt es die passende Trainingsgruppe. Sowohl die Jugend-, als auch die Damen- und Herrenmannschaften stellen jedes Jahr Teams, die voller Elan an Punktspielen teilnehmen. Selbstverständlich trägt der TC Stralsund auch spannende Vereinswettkämpfe aus. Sehr beliebt sind zum Beispiel der Mitsubishi Cup und das Schleifchenturnier, bei dem vier bis fünf Spielrunden stattfinden und die Doppel jede Runde neu ausgelost werden. In den vergangenen Jahren hat der Stralsunder Tennisclub besonders gerne seine Frauenmannschaft unterstützt und ein wöchentliches kostenloses Training für alle weiblichen Mitglieder ins Leben gerufen. Auf jeden Fall steht dabei die Freude am Spiel im Vordergrund und man lernt mögliche Spielpartnerinnen kennen, mit denen man sich auch außerhalb …

Der Sund-Xplosion e.V. stellt sich vor

Inzwischen hat sie fast jeder schon bemerkt, die markanten Studis in ihren schwarzen T-Shirts mit dem ominösen weißen X auf dem Rücken, wenn sie, meist gemeinschaftlich, über den Campus wuseln und Technikkrempel oder kistenweise Bier von A nach B schleppen. Nein, es handelt sich dabei nicht wie naheliegend um verirrte Akte X-Fans (bis auf ein oder zwei Ausnahmen vielleicht), sondern um die Mitglieder des SundXplosion e.V., der sich seit 2001 als junger Verein von und für Studenten aller Fachbereiche der Hochschule engagiert. Benannt wurde er nach der allerersten, selbstorganisierten LAN-Party-Supernova, die inzwischen einmal pro Semester in der Mensa stattfindet und immer wieder dutzende Gaming-Fans aus der Region zum gemeinsamen dreitägigen Zocker-Marathon nach Stralsund lockt… Neben diesem Großevent bietet der Verein auch viele interessante Veranstaltungen für weniger PC-Fixierte, wie z.B. den Bierathlon beim alljährlichen Sommerfest des Carpe Diem e.V., die Xpertise-Vortragsreihe oder den LaTeX-Workshop, bei dem auch Ungeübte lernen können, wie man sich beim Schreiben von Hausarbeiten & Co. oder beim Erstellen von eigenen Websites eine Menge Arbeit sparen kann. Neugierige geworden? Dann klickt euch doch …

Hochschulsegelverein

Es ist Sommer, du sitzt in einer selbstverständlich „spannenden“ Vorlesung und deine Gedanken beginnen zu wandern. Plötzlich findest du dich auf dem Deck eines schnittigen Segelbootes wieder, das an einem einsamen Sandstrand vor Anker liegt. Du kann schon fast fühlen, wie das Boot in den Wellen sachte hin und her schaukelt und dir die Sonne ins Gesicht scheint. Auch hier macht´s die FH möglich. Die Karibik hat ausgedient, denn die Küste hier hat so einiges zu bieten. Genau wie der Hochschul-Wassersportverein Stralsund e.V. Dieser bietet seinen Mitgliedern die Vorbereitung für die Prüfung zum Sportbootführerschein See. 50 Euro im Jahr kostet die Mitgliedschaft für Studenten. Dafür kannst du dann die Vorbereitungskurse im Wintersemester nutzen, die das Grundwissen rund ums Bootfahren und Verhalten auf dem Wasser vermitteln. Im April geht’s auch schon ab aufs Wasser. Dort lernst du mit dem Motorboot umzugehen. Mitte Mai geht es dann zur praktischen und theoretischen Prüfung und eh man sich versieht, ist man frisch gebackener Kapitän und im Besitz des Sportbootführerscheins See. Damit geht es dann aber erst richtig los, denn …

Das Hanseinterview: Björn Ziegenbein

Du bist ja im Sommer 2010 relativ als Letzter her gekommen. Wie wurdest Du in die Mannschaft aufgenommen und wie empfindest Du die Stimmung in der Mannschaft, fühlst Du Dich wohl? Ich bin super von der Mannschaft aufgenommen worden. Ich bin ja gleich zum Abschlusstraining das Erste Mal hier gewesen und da hat schon einiges gepasst und alle haben sich gefreut darüber und ich mich auch. Es ist eine neue Aufgabe für mich hier gewesen und auch gleich im ersten Spiel hat alles funktioniert und auch wie es jetzt in den letzten Monaten abgelaufen ist, muss man wirklich sagen das ist ne super Mannschaft. Wir verstehen uns alle super, ich hab sehr gute neue Freunde kennengelernt hier und ich lerne alles auch noch mehr Wert zu schätzen als ich es vorher, sag ich mal, vielleicht nur aus Zeitungen oder Fernsehen hier in Rostock alles kannte. Ist Rostock für Dich eine Stadt, in der Du gerne länger bleiben würdest? Ist es für Dich schön hier zu leben? Ja auf jeden Fall. Also Rostock macht super viel …