Alle Artikel mit dem Schlagwort: Strand

Barcelona – mi hermosa

„Mit der U-Bahn fuhren wir zur Plaça Catalunya. Es wurde bereits dunkel, als wir die Treppe zu den Ramblas hinaufstiegen. Die Straßenlaternen zeichneten bunte Muster auf den Boulevard. Zwischen Blumenkiosken und Cafés flatterten Taubenschwärme, es wimmelte von Straßenmusikanten und Animierdamen, Touristen und Provinzlern, Polizisten und Gaunern, Bürgern und Gespenstern aus anderen Zeiten. Germán hatte recht – nirgends sonst auf der Welt gab es eine solche Straße.“

Aber bitte mit Wasser!

Vier Orte potentieller Sommerfrische   Baby, es wird heiß. Ein erneuter Jahrhundertsommer steht vor der Tür. Ernten werden  vertrocknen, Klimaanlagen glühen und das Frühstücksfernsehn live aus dem Freibad senden. Bevor ihr also im Schweiß der Anderen in Hörsaal und Seminarraum köchelt, schert euch dahin, wo die Wellen plätschern.     Der Strand Weit ist der Horizont über dem Meer, brechend voll jedoch das Parkleitsystem der Kaiserbäder. Möwen bevölkern kreischend die Lüfte, doch auf dem Handtuch nebenan hört man „Die Atzen“ aus dem Handy. Augen zu und zurücklehnen, mit den nackten Zehen im feinen Sand puhlen. Bis vollgummibereifte Eistruhen samt Ferienjobern hupend die Reihen durchpflügen. Die Medallie „Sommer am Strand“ hat definitiv zwei Seiten. Wer einen Vierbeiner dabei hat, findet sich oft an einem nicht ganz so schmucken Abschnitt wieder, meist zusammen mit gut gebräunten Rentnern. Gerne weisen diese Nackideis darauf hin, dass man sich hier im FKK-Bereich auszuziehen habe, sonst könne man ja gleich die anderen Bereiche zu den prüden Wessis gehen. Planschen mit aufgekratzten Hunden, knusprigen Rentnern ohne Höschen und das alles auf spitzem …

Touristenmagnet Warnemünde

Sie kommen in Sandalen und tragen weiße Socken, die an den Knien abschließen – da, wo die kurze Hose beginnt. Sie haben Handtücher unter dem Arm und stehen zumeist unauffällig auf der Düne am Eingang eines Strandabschnitts, um arglos durch die Gegend zu gucken. Plötzlich setzen sie sich in Bewegung und stürzen in Richtung Strand wie Möwen, die ein unbeaufsichtigtes Stück Brötchen auf dem Boden liegen sehen. Doch ihnen geht es nicht um das Brötchen. Ihnen geht es darum, das Handtuch, das sie sich ordentlich gefaltet unter den Arm geklemmt haben, seinem ihm angedachten Zwecke zuzuführen. Sie sind Touristen, angetreten, um den Strand zu besetzen, gekommen, um am Strand zu bleiben. Jeden Sommer scheint irgendwo in Deutschland eine Tür aufzugehen, die Scharen von Menschen dazu bewegt, an den Ostseestrand zu kommen, um Urlaub zu machen. Manche kommen über den Wasserweg, andere über die Autobahn, ganz Sachsen kommt geschlossen und mit allem, was geht! Sicher, Mecklenburg-Vorpommern ist zu Recht eines der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland. Als solches ist es natürlich abhängig vom Tourismus und den Einnahmen, …

Wo trifft sich Rostock im Sommer?

Ihr habt den Start in den Rostocker Sommer bisher verpasst? Ihr wisst nicht, wo Freunde und Nachbarn hingehen, um sich zu sonnen, zu entspannen oder zu feiern? Dumm gelaufen? Nein. Denn wir sagen euch, wo die Umtriebigen zu finden sind. Hier kommen die Top Ten der Ausflugsziele im Rostocker Sommer. Platz 10: Clubs In Rostock ist Clubbing auch im Sommer angesagt. Die einschlägigen Locations findet ihr, wie immer, in unserer Heftmitte. Doch, seid gewarnt! Im Sommer sind es nicht die dunklen Dancefloors, die die Nachtschwärmer anziehen. Es sind die Außenanlagen der Clubs, in denen man das feierfreudige Publikum antrifft. Platz 9: die Wiesen vor den Universitätsgebäuden Egal, ob auf dem Uni-Platz oder dem Campusgelände der Ulmenstraße, selbst das universitäre Leben spielt sich im Sommer eher vor als in der Uni ab. Kurse werden auf die Wiesen vor den Gebäuden verlegt, Freistunden sowieso. Und warum auch nicht? Schließlich regt Sauerstoff die „grauen Zellen“ an. Platz 8: der Stadthafen „Immer wieder sonntags“ (10-14 Uhr) frühstückt es sich sehr gut hoch über den Dächern des Stadthafens. Im Silo …

Der perfekte Strandtag

…Eingekuschelt in eine dicke Decke und Tee schlürfend, erinnere ich mich an meinen ersten Sommer in Greifswald… Das Sommersemester begann und nach dem erfolgreichen Bestehen als Ersti kam man als alter Hase nach Greifswald zurück. Endlich war ich weitestgehend selbstständig in der Lage meinen Stundenplan zusammenzustellen und wusste womit mich der Studienalltag erwartet. Vor meiner Abreise aus der Heimat hatte mir schon eine Handvoll Freunde mit neidischen Blicken ihren Besuch angekündigt. Studieren in Greifswald war im Sommersemester plötzlich ein Privileg, gerade so, als hätten wir zum ersten Mal bemerkt, dass die Ostsee sozusagen vor meiner Tür liegt. Mit Beginn des Semesters kehrte der Frühling ins Land zurück. Endlich. Nach einem langen, grauschnieseligem und vor allem kalten Winter stiegen die Temperaturen wieder an und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen füllten sich die Straßen unserer kleinen Hansestadt mit fröhlichen Gesichtern, Vogelgezwitscher und eisverschmierten Mündern. Berauscht von Frühlingsgefühlen ging mir zu Beginn des Sommersemesters alles ein wenig leichter von der Hand. Schließlich wurden die Tage wieder länger und ich machte erneut die Erfahrung, wie unglaublich motivierend ein blauer …

Sommer, Sonne, Strand & Meer…

…und Volleyball gehören genauso zusammen wie der Osterhase und Ostern. Aber wenn es euch auch so geht wie mir, dass ihr den Volleyball irgendwann nicht mehr sehen könnt, dann habe ich hier ein paar andere Anregungen für euch. Handtuchschleuderball ist eine super Möglichkeit eure Handtücher wieder trocken zu wedeln und dabei Spaß zu haben. Ihr braucht dazu Handtücher und viele Bälle. Ziel des Spiels ist es möglichst alle Bälle in einer bestimmten Zeit mit dem Handtuch ins gegenüberliegende Spielfeld zu werfen. Wichtig ist, dass die Bälle auf der anderen Seite auch mit dem Handtuch gefangen werden. Habt ihr keine Bälle, dann nehmt euch einfach eure aufgepumpte Luftmatratze und versucht so viele Leute wie möglich auf die Matratze zu kriegen und eine gewisse Zeit so stehen zu bleiben. Alle, die das langweilig finden, können das Ganze ja mal im Wasser probieren. Für diejenigen, denen nichts zu peinlich ist, wird ein Feld abgesteckt, auf diesem Feld ein Sandhügel gebaut und ein Ameisenbär bestimmt. Ähnlich wie bei Steh-Bock Lauf-Bock versucht der Ameisenbär die Spieler – also die Ameisen …