Ernährung, Reisen
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Wechsel: Aus „Hans im Glück“ wird „Peter Pane“

Ende Januar geisterte durch die bundesweite Presselandschaft, dass sich die Münchner Franchise-Kette „Hans im Glück“ von 12 Filialen ihrer Burgertempel trennen wird. Durch Meinungsverschiedenheiten mit Patrick Junge und seiner Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH verloren die Münchner 12 Filialen im Nordosten, untern anderen drei in Berlin, zwei in Hamburg, sowie jeweils eine in Binz, Bremen, Flensburg, Lübeck, Oldenburg, Osnabrück und Potsdam.

Peter_Pane_Binz_Franz Kuentzel 2Peter Pane in Binz

Letztes Wochenende feierte nun „Peter Pane“ als erste Filiale von Patrick Junge seine Wiedereröffnung Neueröffnung in Binz. Verschwunden sind die schönen Birkenstämme, die dem Restaurant unter dem „Hans im Glück“-Branding einen gewissen Charme verliehen hat.

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Peter Pane: Ohne Birkenwald

Peter Pane greift ganz nach Peter Pan Elemente des Märchens im Interior Design wieder auf. So ist die Decke mit Holzblättern verkleidet und die Wände mit Blättern tapeziert.

An Altbewährten hält man fest: es gibt mehrere Brotsorten zur Auswahl: Sauerteig und Mehrkorn sind weiterhin vorhanden, hinzu kommt Brioche. Bis 17 Uhr kann man außerdem weiterhin sein Mittagsmenu Mit Burger, Kaltgetränk und Pommes / Salat und Heißgetränk bestellen. Ab 17 Uhr gibt es dann wie gewohnt das Abendmenu mit Cocktail.

Unterm Strich hat man die Auswahl und Zusammensetzung der Burger noch weiter ausgebaut. Die Burger wirken weitaus voller belegt und sind rein optisch wirkliche Hingucker.

„Hans im Glück“ fand ich ja schon immer schick. Stylisch. Gemütlich. Patrick Junge knöpft mit seinem „Peter Pane“ daran ganz gut an. Man hat das Angebot an vegetarischen und veganen Burgern gut ausgebaut. Die Burger werden besser präsentiert und sehen besser aus. Mit anderen Burgerschmieden abseits der Systemgastronomie wird man auch dieses Mal nicht mithalten können. Das gewisse Etwas fehlt. Man kann sich immer noch nicht aussuchen, wie man sein Fleisch gebraten haben will. Durch den Umbau hätte man auch mal eins ändern können: USB-Anschlüsse an den Tischen zum Aufladen der mobilen Endgeräte wäre ein Traum. Die Gemütlichkeit ist etwas flöten gegangen. Schirmten früher die Birkenstämme den Besucher von den anderen Gästen noch etwas ab, sitzt man heute regelrecht in der Mitte des Geschehens.

Welche Filialen eröffnen als Nächstes?

Laut Paniceus möchte man nun 5-6 Restaurants im Jahr eröffnen. Die Neueröffnungen sind bereits schon eingetaktet:

Peter_Pane_Binz_Franz Kuentzel Burger

Vegetarischer Burger „Blaue Fee“ mit Blauschimmelkäse

Berlin Friedrichstr. – ab 13.03. –
Berlin Europaplatz – ab 14.03. –
Potsdam – ab 18.03. –
Lübeck Altstadt – ab 22.03. –
Bremen Weserpark – ab 24.03. –
Osnabrück – ab 28.03. –
Oldenburg – ab 04.04. –
Flensburg – ab 10.04. –
Berlin Schloss – ab 13.0

 

 

Wer neugierig geworden ist, kann sich die  neue Karte von Peter Pane hier anschauen.

 

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